Rückblick - von 1980 bis 1999
Bandenwerbung
Vergebliche Aufstiegsanläufe
Der langersehnte Aufstieg
Wahl zur Mannschaft des Jahres 1984
Aufstieg in die Amateuroberliga
C-Jugend wird Westdeutscher Meister
Spielerverpflichtungen ein Volltreffer
  Tarinerwechsel
Trainer Kreuz wieder verpflichtet
Enttäuschende Jahre nach dem Abstieg
Jürgen Kreuz sagt endgültig "servus"
Neuaufbau war erfolgreich
Absturz in die Landesliga
Verbandsligarückkehr gelingt im 2. Anlauf

 

Bandenwerbung 
 

Die Saison 1979/1980 schloß die 1. Mannschaft mit dem unbefriedigenden 10. Tabellenplatz ab. Vor Beginn der neuen Saison beschloß die Fußballabteilung, die Bandenwerbung am Rasenplatz der Sportanlage im Angriff zu nehmen, um mit Hilfe der Werbeeinnahmen spielstarke Fußballer für die 1. Mannschaft verpflichten zu können.

Es hat sich rückwirkend gezeigt, daß es ein sehr mühevoller Weg war, genügend Firmen für die Bandenwerbung zu gewinnen. So hat es über 10 Jahre gedauert, bis wir sämtliche Werbeflächen rund um den Platz vermieten konnten.

Hier ist besonders Dr. Reinhard Ellebrecht zu loben, der sehr erfolgreich die Werbetrommel gerührt hat. Aber auch Jürgen Krautwald gilt an dieser Stelle unser Dank, der praktisch sämtliche Banden (inzwischen über 700 Meter!) in unzähligen Stunden - und dies ohne finanzielle Entschädigung - den Wünschen der Firmen entsprechend hergestellt hat.
 
Vergebliche Aufstiegsanläufe   

 

In den folgenden Jahren schien das Tor zur Verbandsliga regelrecht vernagelt zu sein. Immer, wenn es darauf ankam, gelang es nicht, die entscheidenden "Big Points" einzufahren. So folgten nach 1978/1979 auch in den Jahren 1980/81 und 1981/82 gleich zwei undankbare Vizemeisterschaften hintereinander.

Das Bild links zeigt die Mannschaft aus dem Jahr 1982.
 
Der langersehnte Aufstieg  
 
Die 1. Mannschaft wurde für die Saison 1983/84 der Landesliga Staffel 3 zugeteilt, die für unsere Zuschauer weniger attraktiv war. Zum Ende der Hinrunde setzte sich das Team an die Tabellenspitze. Später konnte u.a. das Lokalderby gegen den SV Erle 08 vor 1.300 Zuschauern mit 5:1 gewonnen werden. Zum Schluß war der Aufstieg in die Verbandsliga endlich geschafft. Das Bild rechts zeigt die erfolgreiche Mannschaft.
 

Wahl zur Mannschaft des Jahres 1984  

 
Die erfolgreiche Meistermannschaft wurde von einem Wahlgremium, das sich aus jeweils 3 Vertretern des Sportausschusses, des Stadtsportbundes und der Sportpresse zusammensetzte, zur Mannschaft des Jahres 1984 gewählt und anläßlich eines Sportlerballes von der Stadt Gelsenkirchen geehrt.
 
Aufstieg in die Amateuroberliga  
 

In der Saison 1984/1985 erreichte unsere 1. Mannschaft punktgleich mit dem SC Verl den 2. Platz in der Verbandsliga. Die Entscheidungsspiele um die Vizemeisterschaft endeten mit einem 3:0 Sieg in Hassel und einer 2:7 Niederlage in Verl. Diese Spiele waren im Nachhinein jedoch genauso bedeutungslos wie das Aufstiegsspiel der beiden Verbandsliga-Vizemeister, da Westfalenmeister SpVgg. Erkenschwick in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga scheiterte.

In der Saison 1985/1986 belegte die Mannschaft den 5. Platz.

In der Spielzeit 1986/1987 setzte sich die neu formierte Fußballmannschaft nach dem 12. Spieltag an die Tabellenspitze. Doch konnte diese Position nicht gehalten werden. Im Laufe der Rückrunde steigerte sich die Mannschaft. Es kam zu einem dramatischen Zweikampf an der Tabellenspitze zwischen dem SC Hassel und der SpVgg Marl. Doch ein Endspurt von 17:1 Punkten aus den letzten 9 Spielen reichte nicht. Zum Schluß hatten die Marler mit 51:17 Punkten knapp die Nase vor unserer Mannschaft, die mit 50:18 Punkten die Saison wieder einmal auf Platz 2 beendete.

Dieser zweite Platz berechtigte jedoch zur Teilnahme an einer Relegation um den Oberligaaufstieg. Das 1. Relegationsspiel zwischen dem anderen Verbandsligavizemeister Langendreer 04 und dem drittletzten der Oberliga, SuS Hüsten 09, endete 1:0 für Langendreer. Unsere Mannschaft konnte in Hüsten klar mit 4:1 gewinnen. Doch nach diesem harten und kampfbetonten Spiel hatte unsere Mannschaft etliche verletzte Stammspieler zu beklagen.

Im entscheidenden Spiel am heimischen Lüttinghof kämpfte die stark ersatzgeschwächte Mannschaft bis zum Umfallen und sicherte sich ein 1:1, das zum Aufstieg in die Oberliga reichte. Nachdem unsere Mannschaft gegen die spielstarken Bochumer bereits früh mit 0:1 zurücklag, gelang Thomas Kortmann in der Schlußphase der vielumjubelte Ausgleichstreffer.
 
C-Jugend wird Westdeutscher Meister  
 
Für ein weiteres Highlight aus dem Jahr 1987 war unsere C-Jugend verantwortlich (rechts). Sie wurde Westfalenmeister und Westdeutscher Meister! Diesen Titel hatten bis dahin nur Mannschaften von Bundesligavereinen errungen!
 
Spielerverpflichtungen ein Volltreffer  
 
Die 1. Mannschaft hatte in der Oberliga Westfalen große Startschwierigkeiten und belegte nach Beeindigung der Hinrunde den letzten Tabellenplatz. Die Verantwortlichen der Fußballabteilung wollten aber mit aller Macht den sofortigen Wiederabstieg verhindern und verpflichteten kurz entschlossen Torwart Marcus Croonen von Preußen Münster und Stürmer Dirk Thomczik vom FC Bocholt.
 
Beide Verpflichtungen erwiesen sich als absoluter Volltreffer. Mit beiden Spielern erzielte die Mannschaft in der Rückrunde bei insgesamt 12 Spielen 19:5 Punkte und 26:10 Tore und belegte am Ende noch einen hervorragenden 7. Tabellenplatz.
Links: Die Mannschaft der Rückrunde in der Oberliga-Saison 1987/1988.

Die Saison 1988/1989 verlief weniger erfolgreich. Belegte die Mannschaft nach 23 Spieltagen mit 23:23 Punkten noch einen achtbaren 8. Tabellenplatz, so mußte sie zum Schluß noch um den Klassenerhalt bangen und konnte nur ganz knapp den Abstieg verhindern.
 
Trainerwechsel  
 

Jürgen Kreuz signalisierte schon frühzeitig, daß er aus persönlichen Gründen für die Saison 1989/1990 nicht mehr als Trainer zur Verfügung stehen würde. Seit 1974 war er als Trainer für die sportlichen Belande der 1. Mannschaft verantwortlich. 15 Jahre ununterbrochen Trainer einer Fußballmannschaft zu sein ist schon eine hervorragende und rekordverdächtige Leistung, die es verdient, besonders gewürdigt zu werden.

"Jüsch", der von 1948 bis 1960 sämtliche Stationen vom Schüler bis zum Seniorenspieler beim SC Hassel durchlief, danach als Vertragsspieler zum SSV Hagen wechselte, für ein Jahr zum SC Hassel zurückkehrte, anschließend 3 Jahre für DJK Gütersloh spielte und danach nur noch in Diensten des SC Hassel stand, übernahm 1974 das Traineramt von Willi "Fidschi" Klein.
 

Den Abstieg in die Bezirksliga konnte Jüsch, der sogar noch einmal als Spieler reaktiviert wurde, zwar nicht verhindern, doch von da an ging es nur noch bergauf. Unter der sportlichen Leitung von Jürgen Kreuz übersprang der SC Hassel die Hürden Bezirksliga,Landesliga und Verbandsliga, Höhepunkt der Kreuz'schen Bilanz war der Aufstieg in die Amateur-Oberliga.

Ungezählt die zahlreichen Gewinne des Buerschen Wanderpokals, die errungenen Stadt- und Kreismeistertitel. Mit Jürgen Kreuz als Trainer wurden die Fußballer des SC Hassel sogar zur Mannschaft des Jahres 1984 gewählt.

Eine stolze und wohl einmalige Bilanz des Trainers einer Amateurmannschaft. Sein Nachfolger, Hans-Georg "Jacky" Lange, der auch aktiver Spieler in der 1. Mannschaft gewesen war, trat sein Amt daher nicht unter sehr günstigen Voraussetzungen an. Bereits nach 6 Spieltagen rangierte seine Elf auf dem letzten Tabellenplatz. Am Ende konnte der Abstieg mit dem 12. Tabellenplatz aufgrund der besseren Tordifferenz nur ganz knapp verhindert werden.
 
Trainer Kreuz wieder verpflichtet  
 

Der Start in die Saison 1990/1991 verlief mit 0:8 Punkten recht enttäuschend für die 1. Mannschaft. Als die Elf mit Beeindigung der Hinrunde am Tabellenende rangierte, sah sich der Fußball-Abteilungsvorstand gezwungen, sich mit bis einem bis dahin im eigenen Verein ungeschriebenen Gesetz zu brechen. Nämlich mit dem, niemals einen Trainer vor Saisonende zu entlassen.

Doch der vorletzte Tabellenplatz und eine Negativserie, die kaum Aussicht auf Besserung in sich barg, zwangen die Verantwortlichen zum Umdenken: Jacky Lange, der in seinen 1 1/2 Jahren Trainertätigkeit zwar engagiert, aber recht glücklos agierte, mußte gehen. Als Nachfolger von Jacky Lange sollte Jürgen Kreuz den SC Hassel noch vor dem drohenden Abstieg aus der Oberliga retten. Dieser so sehnliche Wunsch wurde aber nicht erfüllt: Auch Jüsch konnte den Abstieg nicht verhindern.

 
Enttäuschende Jahre nach dem Abstieg  
 

Nach dem Abstieg aus der Oberliga sollte natürlich die schnelle Rückkehr ins westfälische Oberhaus folgen. In der Saison 91/92 konnte die Mannschaft auch lange Zeit an der Spitze der Tabelle mithalten und war zeitweise sogar Tabellenführer. Doch 3 Auswärtsniederlagen in Serie, darunter 2 sehr unglückliche und durch zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen in der Schlußphase begünstigte, ließen den Abstand zur Spitze entscheidend anwachsen. Schließlich endete die erste Verbandsligasaison nach dem Abstieg mit dem 4. Platz.

Die nächste Spielzeit verlief ähnlich. Mit 12:6 Punkten nach 9 Spieltagen konnte zunächst noch sehr enger Kontakt zur Tabellenspitze gehalten werden. Doch Verletzungspech, Sperren von Leistungsträgern und eine Serie von nur 7:7 Punkten zum Ende der Hinrunde ließen schließlich den Abstand zur Spitze soweit anwachsen, daß auch hier der Zug zur Oberliga bereits vorzeitig abgefahren war. So endete auch die Saison 1992/93 mit dem 4. Platz.
 

Dieser 4. Platz hätte ein Jahr später durch die Einführung der Regionalliga zum Aufstieg gereicht. Doch wieder einmal Verletzungspech und Sperren durch zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen einerseits aber auch durch undisziplinierte Verhaltensweisen einiger Spieler andrerseits, ließen unsere Mannschaft bis ins Mittelfeld zurückfallen. Zum Schluß wurde das Ziel "Rückkehr in die Oberliga" mit einem enttäuschenden 10. Tabellenplatz erneut verfehlt. Links: Die Mannschaft der Saison 1993/94.
 
Jürgen Kreuz sagt endgültig "servus"  
 

Kurz vor Weihnachten 1994 teilte Jürgen Kreuz dem Vorstand mit, daß er aus familiären Gründen ab sofort sein Amt nicht mehr ausüben kann. Als neuer Coach verpflichtete der SC Hassel den Diplom-Sportlehrer Werner Gmeiner, der in seiner aktiven Laufbahn auch schon unter Jürgen Kreuz für die Lüttinghof-Elf spielte und maßgeblich am damaligen Aufstieg in die Landesliga beteiligt war.

Beide Trainer hatten durch erneute zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle von Leistungsträgern ein schweres Amt. So verletzte sich z.B. unser Sturmduo Thomas Kortmann / Senner Ulupinar in den ersten Spielen der Saison 1994/95 so schwer, daß beide ihre Karriere vorzeitig beenden mußten.

Nach einem hoffnungsvollen Start im oberen Tabellendrittel folgte schließlich eine durch Ausfälle von Leistungsträgern, Pech und auch durch Unvermögen gekennzeichnete Negativserie von 4:16 Punkten, die die Mannschaft bis in die Abstiegszone zurückfallen ließ. Mit einem regeneriertem Kader und taktischer Disziplin gelang es Werner Gmeiner, nach der Winterpause die nötigen Punke für den Klassenerhalt einzufahren. Zum Schluß belegte die Mannschaft den 11. Tabellenplatz.

 
Neuaufbau war erfolgreich  
 

Erfolglosigkeit, Verletzungsanfälligkeit und auch ein langanhaltender "Heimkomplex" seit dem Abstieg aus der Oberliga veranlaßten die Verantwortlichen der Fußballabteilung zu einem totalen Neuaufbau. Mit "Elite von unten" und erfahrenen "alten Hasen" formierte man eine fast komplett neue Mannschaft. Als Trainer wurde für die Saison 1995/96 Volker Abramczik verpflichtet.

Diese risikoreiche Maßnahme war natürlich nicht unumstritten. So befürchteten viele Anhänger, u.a. verunsichert durch einen Artikel im Revier-Sport, wo von einem "Scherbenhaufen" die Rede war, daß die neue Mannschaft nur "Kanonenfutter" sein könnte. Doch Volker Abramczik formte eine schlagkräftiges Team, das die zahlreichen Kritiker eines besseren belehrte. Zum Schluß wurde ein hervorragender 4. Platz erreicht.

Doch viel wichtiger als die gute Platzierung war die Tatsache, daß den Zuschauern am Lüttinghof endlich wieder attraktiver Verbandsligafußball geboten wurde. So konnte der Vorstand im SC Hassel Report März/April 1996 den Anhängern die erfreuliche Mitteilung machen, daß Volker Abramczik auch in der nächsten Saison als Trainer am Lüttinghof tätig sein wird, um seine erfolgreiche Arbeit fortzusetzen.
 

Rechts: Die Leistungsträger in der neu formierten Mannschaft: Von links: Torhüter Thomas Gietmann, "Abräumer" Christoph Toborek, Kapitän "Zole" Jankovic und die Torjäger Christian Braukmann und Vahidin Bungur.


Die erfolgreiche Saison, die Zusage des Trainers und eine Mannschaft, die zu berechtigten Hoffnungen Anlaß gab, um den Oberligaaufstieg mitzuspielen, ließen die Verantwortlichen der Fußballabteilung mit Optimismus in die nächste Saison blicken. Dazu kam noch der Wechsel in die Verbandsliga Staffel 2 mit attraktiven Derbys u.a. mit der STV Horst, den Schalker Amateuren und zahlreichen anderen Traditionsvereinen aus der näheren Umgebung.

Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, das die folgende Saison eine der schwierigsten Spielzeiten der Vereinsgeschichte und eine echte Geduldsprobe für Vorstand, Mannschaft und Zuschauer werden sollte. Und daß es gerade die Duelle mit den STV Horst-Emscher-Husaren sein sollten, die neben den üblichen Emotionen in Nachbarschaftsderbys besonders Zündstoff in sich bargen...

 
Absturz in die Landesliga  
 

Unmittelbar vor Beginn der neuen Saison wechselte Volker Abramczik plötzlich und "aus heiterem Himmel" zu unserem Ligakonkurrenten nach Horst. Doch das war erst der Anfang... Einige wichtige Leistungsträger, u.a. Torhüter Thomas Gietmann und Torjäger Christian Braukmann, folgten ihrem Trainer an die Fischerstraße. Dazu verließen noch zahlreiche Leistungsträger und Stammspieler den Verein, weil die sportliche Perspektive nicht mehr stimmte.

So wurde unmittelbar vor Saisonbeginn eine erfolgreiche Mannschaft auseinandergerissen und mußte total neu aufgebaut werden. Junge, unerfahrene und ältere, verletzungsanfälligere Spieler mußten ran. So wurde das Ziel für die Saison 1996/97 gezwungenermaßen von "Spitzengruppe" auf "Überlebenskampf" korrigiert.

Doch es kam noch schlimmer. Ausgerechnet die erfahrenen Führungspieler wie "Zole" Jankovic und Carsten Kreuz hatten mit hartnäckigen Verletzungen zu kämpfen. So war die junge Mannschaft auf sich allein gestellt. Es kam, wie es wohl kommen mußte: Nach einigen unglücklichen Niederlagen zu Saisonbeginn lagen schließlich die Nerven blank. Nachdem auch die Moral hinüber war, wurde die Hinrunde schließlich mit nur 9 Punkten als Vorletzter abgeschlossen.

Während der Winterpause versuchte der Vortstand alles, um den drohenden Abstieg noch zu vermeiden. So wurden mit Ayhan Karaca, Dirk Schmidt, Ralf Seidenkranz, Bernard Eibinger, Stephan Plewa und Torhüter Thomas Krause erfahrene Spieler verpflichtet.

Die Mannschaft kämpfte sich noch einmal heran. Am letzten Spieltag kam es am Lüttinghof zu einem "Abstiegsendspiel" gegen TuS Sundern, das mit 4:0 gewonnen wurde. Doch der vor uns in der Tabelle platzierte SSV Meschede schaffte das Kunststück, die bereits als Meister feststehenden Schalker Amateure mit 1:0 zu schlagen. So war der Abstieg unserer Mannschaft endgültig besiegelt.

 
Verbandsligarückkehr gelingt im 2. Anlauf  

 

Für die Saison 1997/98 geland es dem Vorstand, wieder einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen. So kehrte u.a. Torjäger Christian Braukmann nach einjährigem Gastspiel bei der STV Horst an den Lüttinghof zurück. Als Trainer wurde Werner Kasper (ehemaliger Spieler unter Jürgen Kreuz) verpflichtet.
 

Die Mannschaft (links) konnte sich während der ganzen Saison in der Spitzengruppe behaupten und hätte sogar noch die direkte Rückkehr in die Verbandsliga schaffen können, wenn die beiden letzen Spiele gegen vermeintlich schwächere Gegner gewonnen worden wären, was jedoch nicht der Fall war. Doch auch schon unnötige Punktverluste in den vorherigen Spielen verhinderten den Aufstieg. Zum Schluß belegte die Mannschaft den 3. Tabellenplatz.


Für die Saison 1998/99 verpflichtete die Fußballabteilung Trainer Lothar Huber, der als ehemaliger Bundesligaspieler von Borussia Dortmung allseits bekannt ist. Unter seiner Leitung konnte die Mannschaft schnell die Tabellenspitze erklimmen und führte die Tabelle teilweise mit 10 Punkten Vorsprung an. Vor dem Spiel gegen den hartnäckigsten Verfolger FC Rhade betrug der Vorsprung noch 8 Punkte.
 

Am 15. Mai '99 kam es am heimischen Lüttinghof zum entscheidenden Spitzenspiel, das vor rund 750 Zuschauern mit einem gerechten 1:1 endete. Damit konnte bereits 2 Spieltage vor Saisonende die Verbandsligarückkehr gefeiert werden.  
Rechts: Die Meistermannschaft aus dem Jahr 1999.